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X.
Der Emporkömmling
»der
Der Apfel fällt nicht weit imm Stamme.
Erstes Kapitel.
„Man ist und bleibt doch ein unnützer Schächer!"fuhr der alte, finstre Prokurator Sebald seinen Kopistenan: „Lernt man denn nimmer nach Brod schreiben?— Was man aber auch für Federn hat! Die eng-lischen Nähnadeln meiner Tochter sind kaum zär-ter und feiner gespitzt!" — So schmälend, schnitt erein paar Kiele zur Probe, und schnäbelke sie so breit,daß die damit gezogenen Buchstaben nicht anders aus-sahen, als wären sie mit einem Zaunpfählchen geschrie-ben. „Das sind Federn," rief er jetzt aus, „die einenredlichen Juristen mit Ehre und Reputation durch dieWelt bringen!"
Die Vergleichung der brodlosen Federn mit den Näh-nadeln seiner Tochter war unglücklich gewählt, denn siemachte dem jungen Schreiber seine zartgeschnäbelten