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Liebe werth, meine Tochter! Er diente mir als Leib-jägcr, erhob sich aber zu meinem Freunde, als er ineiner Schlacht mit eigener, höchster Lebensgefahr meinLeben rettete." —
Lina'S Herz hupfte vor Freude, und in diesem Augen-blicke trat Erich herein. Er wich bestürzt zurück, alser de» General sah; doch Dieser rief ihm zu: „Dukommst eben zu gelegener Zeit, lieber Erich! .Ich sannbisher immer auf Mittel und Wege, dir die hcldenmü-thige Rettung meines Lebens auf die würdigste Weisezu vergelten, und nun bin ich's endlich im Stande.Hier ist dein Lohn!" —
Er führte ihm mit diesen Worten das Mädchen ent-gegen. Erich stand unbeweglich, und versteinerte ganz,als man ihm erklärte, daß Lina des Generals Tochtersey. Aber nach gewonnener Fassung stürzte er, Handi» Hand mit der Geliebten, dem großmüthigen Mannezu Füßen, und sie weinten vor Entzücken in seiner Um-armung.