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sich zum Abendfeste, und fuhr abgercdetcr Maßen gegendie Komödienzeit zur Frau von Riedau.
Er klingelte sanft, er klingelte stark: cs ward ihmnicht aufgethan. Die Schauspielstunde schlug: er standnoch »»eingelassen am Borzimmer. Volt Verwunderungfragte er im Hause, ob man die Damen habe ansgekcnsehen. Cr bekam zur Antwort: sie wären gegen Mit-tag ausgefahren. Es mi fiel ihm sehr, daß sie, wiees schien, eine Lustreiw auf's Land gemacht und ihndavon ausgeschlossen hatten. Er stellte sich vor, sie wür-den, durch zufällige Hindernisse verspätet, sogleich amKomödienhause abgestiegcn sehn. Pfeilschnell fuhr erdahin; sie waren nicht da. Er wartete eine Stunde,jagte dann wieder nach ihrer Wohnung, fand sie sowenig als vorher, und erstarrte bei dem Gedanken, daßihnen ein Unglück begegnet sch. Cs fiel ihm ein, denAllwisser Cagliostro darüber zu befragen; aber wie sollteer ihn finden? Cr wußte weder den Namen seiner Wohn-straße, »och de» Weg dahin, den er nur zweimal, vomtreuen Kauz geführt, im Dunkeln gegangen war. ZumUnglück hakte er auch den neuen Lohnbedienten zu Hausegelassen, und war also ganz hilflos. Dennoch unter-nahm er es, in dem nächtlichen Labhrinthe der fremdenStadt den Grafen zu Fuß anfzusuchen. Er fragte alleMensche», die ihm begegneten, nach dem berühmtenManne. Einige gestanden kurz und rund ihre Unwis-senheit; andere, die klüger und gefälliger seyn wollten,wiese» ihn zu zwanzig Grafen, die ihm nicht helfenkonnten. So in den April geschickt und in der Irrehernmlaufend, mußte er gegen Mitternacht noch frohseyn, daß er seinen Gasthos fand. Doch an Ruhe undSchlaf war nicht zu denken.