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den sah. Um diesen Schiffbruch seiner Hoffnung womöglich noch abzuwenden, warf er den Anker der War-nung von Neuem aus; doch dieser griff abermals in dieFelsenbrust des Barons nicht ein und ward heftig zu-rückgeschleudert. Daraus entstand ein förmlicher Zank;Herr von Waidling rannte voll Erbitterung fort undschlug wie ein Sturmwind die Thür hinter sich zu.
Jetzt erschien Kauz in einer traurigen Gestalt. Erhatte sich die Stirn und den Mund mit einem Tucheverbunden und Thränen stanocn ihm in den Augen.Der Baron fragte, was ihm fehle. Kauz beklagte sich:der fremde Herr habe ihm Beulen an den Kopf geschla-gen, und diese Mißhandlung sey ihm um so empfind-licher gewesen, da er schon zuvor von unerträglichenZahnschmerzen geplagt worden sey und nun doppeltdaran leibe. Er befinde sich überhaupt, setzte er hinzu,so schlimm und krank, daß er unterthänig bitten müsse,ihn bis zu cintretender Besserung zu beurlauben, undindessen die Aufwartung eines andern Lohnlakaien, dener für sich stellen wolle, zu genehmigen.
„O, das thut mir ja leid!" sagte der Baron. „Ichwill den ungeschliffenen Strohjunker lehren, sich an mei-nen Dienern zu vergreifen! — Und, Kauz! hat Er nichtdraußen gehört, wie der freche Mensch das Fräuleinvon Riedau verunglimpfte? — Ja, ich müßte keinenSchatten von Klugheit besitzen und nicht mit dem gro-ßen Cagliofiro gesprochen haben, wenn ich einem solchenVerläumder Gehör geben sollte!" —
Gleichgültig zuckte Kauz die Achseln und trat ab.Ein anderer Lohnbedienter übernahm den verlassenenPosten.
Der Baron dachte nicht weiter an den Vorfall, schmückte