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Anmuth umgeben, und Ihr werdet, ohne diese Ver-wandlung im Spiegel wahrzunehmen, bei Antonien dieglücklichste Wirkung davon erfahren." —
Dieses Versprechen entzückte den alten Knaben. Asta-rots Räthsel hingegen machte ihm eine schlaflose Nacht,und er plagte sich noch damit, als ihm Kauz am Mor-gen ein Handbriefchen des Universalerbe» überreichte,das bei dem Thürstcher abgegeben worden war, unddie Einladung enthielt, das Vermächtniß in Empfangzu nehmen. „Das kommt mir recht zu Paß!" jubelteder Baron. „Da springt mir in die Augen, was ichsuchte! Ich gebe der Frau von Niedau meine zwanzig-tanscnd Thaler in Verwahrung. Das ist ohne Zweifelder höchste Beweis von Zutrauen, der jetzt in meinerGewalt steht." —
„Getroffen, kluger Mann!" rief Astarots Stimme, diedurch den Fußboden heraufzudringen schien. Herr undDiener schauderte» und starrten sich an. Als aber derSchrecken vorüber war, fand Jener den beifälligen Zu-ruf des Geistes sehr tröstlich, und machte sofort Anstalt,de» Orakeltpruch i» Ausführung zu bringen. Er holteseine viertausend Stück Louisd'or bei dem Haupkerbenab, und fuhr damit, ohne sie bei sich warm werden zulassen, zur Fra» von Rieda».
Gleich beim Eintritt in ihr Zimmer überzeugte er sich,daß Cagliostro das versprochene Wunder wirklich anihm gekhan hatte. Beide Dame» empfingen ihn mitden heitersten Mienen, in welchen sich eine angenehmeUeberraschung lebhaft aussprach. „Sind Sie es, HerrBaron, oder sind Sie es nicht?" rief die Mutter. „Siehaben sich seit gestern wundersam verändert! Sie ha-ben sich wie ein Adler verjüngt!" — Er stellte sich un-