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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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Vergebens lehnte der reuige Sünder diese Untersu-chung von sich ab.Ich will es so!" sagte der Graf.Verriegelt die Thür und durchspäht das Zimmer, umEuch zu überzeugen, daß sich außer uns Dreien Nie-mand darin befindet. Denn selbst Astarot soll heute dieFrage, die ich Euretwegen an ihn khun werde, unsicht-bar beantworten."

Gehorsam schob der Baron de» Riegel vor die Thürund machte die vorgeschriebene Runde.

Astarot!" ries nun der Graf.Astarot, nahe dichunsichtbar!"

Hier bin ich, Meister!" sprach schnell in der Mittedes Zimmers die schon bekannte Geisterstimme, und desGrafen Lippen bewegten sich nicht.

Sag' an," fragte Dieserwas hat der Frei-herr zu thun, umAntoniens unbeschränkte Gunst zu ge-winnen?"

Der Freiherr," antwortete der Geistgebe An-tonien und ihrer Mutter de» höchsten Beweis von Zu-trauen, der in seiner Gewalt steht."

Du sprichst zu dunkel. Erkläre dich deutlicher!"

Das bedarf's nicht," erwiederte die Stimme.DerFreiherr ist ein so kluger Mann, daß er mein Räthselohne Schwierigkeit lösen wird."

»Fühlt Ihr den Stich?" sagte Cagliostro lächelnd.Der Schalk rächt sich dafür, daß Ihr ihn für einenstumme» Figuranten gehalten habt. Indessen kannes Euch nach einer nur flüchtigen Ueberstcht Eurer Um-stände und Verhältnisse nicht schwer fallen, den rechtenPunkt des Zutrauens, das Ihr den beiden Damen be-weisen sollt, auszufinden. Ich will überdieß Euergraues Haupt mit einem Strahlenglanz von jugendlicher