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Vergebens lehnte der reuige Sünder diese Untersu-chung von sich ab. „Ich will es so!" sagte der Graf.„Verriegelt die Thür und durchspäht das Zimmer, umEuch zu überzeugen, daß sich außer uns Dreien Nie-mand darin befindet. Denn selbst Astarot soll heute dieFrage, die ich Euretwegen an ihn khun werde, unsicht-bar beantworten."
Gehorsam schob der Baron de» Riegel vor die Thürund machte die vorgeschriebene Runde.
„Astarot!" ries nun der Graf. „Astarot, nahe dichunsichtbar!" —
„Hier bin ich, Meister!" sprach schnell in der Mittedes Zimmers die schon bekannte Geisterstimme, und desGrafen Lippen bewegten sich nicht.
„Sag' an," — fragte Dieser — „was hat der Frei-herr zu thun, umAntoniens unbeschränkte Gunst zu ge-winnen?" —
„Der Freiherr," — antwortete der Geist — „gebe An-tonien und ihrer Mutter de» höchsten Beweis von Zu-trauen, der in seiner Gewalt steht." —
„Du sprichst zu dunkel. Erkläre dich deutlicher!"
„Das bedarf's nicht," erwiederte die Stimme. „DerFreiherr ist ein so kluger Mann, daß er mein Räthselohne Schwierigkeit lösen wird." —
»Fühlt Ihr den Stich?" sagte Cagliostro lächelnd.„Der Schalk rächt sich dafür, daß Ihr ihn für einenstumme» Figuranten gehalten habt. — Indessen kannes Euch nach einer nur flüchtigen Ueberstcht Eurer Um-stände und Verhältnisse nicht schwer fallen, den rechtenPunkt des Zutrauens, das Ihr den beiden Damen be-weisen sollt, auszufinden. — Ich will überdieß Euergraues Haupt mit einem Strahlenglanz von jugendlicher