Druckschrift 
11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
130
Einzelbild herunterladen
 

Ihr weiter thun sollt, um zu einem glücklichen Ziele zugelangen."

Fiohcs Muthes bedankte sich der Baron mit statt-lichen Worten, legte leise eine Goldbörse auf den Tischund wollte sich empfehlen. Aber zürnenv sagte der Graf:Nehmt Euer Gold zurück! Ich mache felbst so viel, alsich brauche." Der Baron schämte sich, daß er Was-ser ins Meer hatte tragen wollen, und trat mit tausendEntschuldigungen ab.

Pünktlich nach neunmal neun Stunden ließ er sichbei der Frau von Riedau zum Besuch melden, wardhöflich angenommen, unv zu seinem höchsten Erstaunenerzählte sie ihm ihre Schicksale mit denselben Worten,deren sich Astarot bedient hatte. Aber eben so genautraf auch Cagliostro's Vorhersagung ein, daß Antonieihren Lerehrer nicht als den Auserwä'hlten ihres Her-zens behandeln würde. Still, kalt und verlegen schiensie seine Gegenwart nur mit Zwang zu dulden. Indieser Stimmung fand er sie drei Tage hinter einander.Am vierte» machte er einen Versuch, durch den Son-nenstrahl köstlicher Juwelen den trüben Himmel ihresAngesichts aufzuheirer»; allein er umwölkke sich nvchmehr. Sie wies das Anerbieten mit Unwillen zurück,und selbst die Mutter, die sich sonst günstiger gegen ihnbezeigte, trat jetzt auf Anroinens Seite und verbat sich,mit Beziehung auf ihren eigenen Neichthum, alle Ge-schenke.

AVer mein Himmel!" sagte der Baron in einemweinerlichen Lonesoll und muß ich denn durchausdas nette Kästchen wieder nach Hause tragen?"

Die-er Selbstmühe will ich Sie allenfalls llverhcben,"ersetzte Frau von Riedau.Es mag hier in meinem