quer feldein, bis er den Wagen wieder fortraffelnhörte.
„Puh! puh!" schnob er entathmet. „In welcher Ge-fahr befand ich mich! Aber, Gott sey Dank! meine Klug-heit und Entschlossenheit haben mich gerettet."
„Verzeihen Ew. Exccllenz!" sagte Kau;, der hintenauf dem offnen Fiaker ein aufmerksamer Zeuge des Vor-falls gewesen war: „Jcb, an Dero Stelle, wäre ruhigim Wagen geblieben und hätte den Gelbschnabel hin-ausgcworfen."
„Pfui, Kauz, wer wird seine Hand an einen Unglück-lichen lege»!" —
„Guter, gnädiger Herr! wir hatten es hier mit kei-nem Unglücklichen zu thun. Es war ein arglistiger Schuft,der sich für toll ausgab, um einen unbequemen Nach-bar loszuwerden." —
„Ha! wäre das möglich?"
„Glauben Sie mir! Ich kenne den Geist dieser muth-witligen Buben." —
Erröthend schämte sich der Baron seiner überlistete»Klugheit und betheuerte mit erhobenem Stock: er wolleden Schelm in Psauenseld aufsuchen und ihn tüchtigausprügeln.
Wen» der gute Mann nur erst dort gewesen wäre!In der Einöde, wo er sich jetzt befand, war kein ande-res Fuhrwerk zu bekommen; er mußte sich entschließen,die derbe Meile, die er noch vor sich hatte, mit eigenenFüßen zu bestreiten, und das war für den wohlbeleib-ten Herrn eine doppelt schwere Aufgabe, da er, um keineZeit zu versäumen, das Mittagsmahl im Stiche gelas-sen hatte, uno sein unbefriedigter Kostgänger die starkePortion, an die er gewöhnt war, dringend verlangte.