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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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zum Wagen. Oer Fant, der schon davon Besitz genom-men hatte, maß mit frechen, finster» Blicke» den be-trächtlichen Umfang des einsteigenden Reisegefährte», undzischte vor Verdruß wie eine getretene Schlange, alssich der breite Mann neben ihm einsenkte. Kauz trathinten auf. Die Reise ging fort.

Der Weg war mitunter rauh, und harte Wagenstößewarfen oft die ganze Last des gediegenen Glücksrittersauf den städtischen Weichling. Dieser trug eine halbeStunde lang mit ziemlicher Geduld das unvermeid-liche Nebel. Aber plötzlich fing er an, sein Gesicht zuverzerren und zuckte dabei wie von Krämpfen befallenmit allen Gliedern.

Was fehlt Ihnen?" fragte theilnehmend der Baron.

Nichts, nichts!" antwortete Jener, und ward wiederruhig.

Fünf Minuten nachher begann das gräßliche Micnen-spiel von Neuem; die. Verzuckungen wurden heftiger;die Augen rollte» wie bei einem Wahnsinnige» wildherum.

Mein Herr, Sie sind wirklich krank! Sie setzen michin die größte Besorgniß!"

,,Sey» Sie ruhig! der Anfall wird nicht sogleich aus-brcchen."

Um des Himmels willen! was für ein Anfall?"

O, wenn Sie mich doch nicht fragte»! Ich hatteneulich das Unglück, von einem tollen Hunde gebissenzu werden."

Halt, Kutscher, halt!" schrie der Baron, riß denWagenschlag auf, stürzte hinaus, warf ein Stück Geldfür den Fuhrmann auf die Straße und lief so lange