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einander nicht glücklich scpn können, und verbinden unsdaher auf ewig zu treuen Gatten.
Art. 2.
Ferdinand weiht und heiligt sein ganzes DaseynLuisen, uni ihr durch rastlosen Fleiß ein bequemes undsorgenfreies Leben zu verschaffen.
A r t. 3.
Luise wird sich dagegen bestreben, durch häuslicheWirthlichkeil sich und ihn auf der goldncn Mittelstraßedes ehrlichen Auskommens zu erhalten.
Art. 4.
Da im Ehestände oft Kleinigkeiten die Quelle großerZwiste sind, so verpflichten wir uns, einander in un-bedeutenden Dingen ohne den leisesten Widerspruch nach-zugeben.
Art. I.
In der Tracht zum Beispiel, richtet sich jeder Theilnach des andern Geschmack. Ferdinand enthält sicheiner allzu nachlässigen Kleidung, um Luisens Augenicht zu beleidigen, und Luise vermeidet, sich durchübertriebenen Schmuck vor der Welt den Schein zugeben, als wollte sie fremde Männer fesseln. — DieHauprzierde unsers Körpers sei) — Reinlichkeit, weildas Gegentheil bei Personen, die in einem nahen Vereinleben, unfehlbar Abneigung und Widerwillen erzeugt.
Art. 6.
Die gebieterischen Worte: ich will, ich bestehedarauf, ich befehle — werden in unsecm häus-lichen Wörterbuche ganz ausgestrichen.
A r t. 7.
Luise wird sich nie in Gesellschaften das geringsteSchcinzeichen von Nichtachtung ihres Mannes entgleiten