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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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hoffen." Das war nach langer Verhandlung derletzte unabänderliche Beschluß.

Ferdinand, durch diesen Halbtrost genesen, eilte zumVater und dankte ihm dafür.Du kannst jetzt thun,was du willst;" sagte dieser.Doch cs bleibt dabei,daß ich mein mühsam erworbenes Vermöge» in einerunbesonnenen Ehewirthschaf! nicht versplittern lasse."

Ich entsage mit Freuden;" antwortete der Sohn.Das Wiedergeschcnk Ihres Vaterherzens macht michreich."

Schöne Worte und weiter nichts!" versetzte derAlte.Du hättest dich bei der Ehcstiftung, die derNotar schon in der Tasche hatte, besser befunden.Geh nun," fuhr er bitter fortgeh hin zu ihmmit deiner holden Braut, und schließt einen Vertrag,so gut als ihr könnt! Er wird verdammt kahl aus-fasten."

Sie scherzen, mein Vater!" erwiederte der Sohn ineinem gutmüthige» Tone.Aber ich werde Ernst darausmachen."

Ec verbeugte sich ehrerbietig und trat ab. Der Vaterschickte ihm ein unväterliches Hohngelächter nach.

An einem der nächsten Tage kam der Notar Kilianmit ungewöhnlichen Doppelschritten zu ihm.Meinweither Herr Aste»," begann er keuchend,ich haltemich für verpflichtet, Ihnen zu melden, daß Dero HerrSohn eben in meiner Behausung war und anfragte:wann er mit seiner Verlobten, einer gewissen LuiseBaumzarten, bei mir erscheinen könne, um einen Hci-rathsvertraz zu vollziehen. Ich stutzte und da ichum keine» Preis etwas thun möchte, das Ihnen, meinHochverehrter, entgegen wäre-"

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