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der Stirn und erklärte mit möglichster Heiterkeit, daßjener unangenehme Vorfall die Freude des Tages nichtstöre» dürfe. Es sey jetzt, setzte er hinzu, um so nö-thiger, bcitammcn zu bleiben und auf Besserung desKranken gemeinfchafllich und tapfer zu trinken.
Olfen ließ sich beruhigen, und man zechte brav;doch Ferdinand's Gesinnungen wurden nicht besser. DerBaker, bis zur Wukh aufgebracht, schied sich am fol-genden Tage mit ihm vom Tische, verwies ihn ganzaus seinen Augen, und drohte init Enterbung. DasLetztere hielt er für das schrecklichste Donnerwort, dassich aussprechen lasse; und es machte dennoch zu seinemErstaunen nicht den geringsten Eindruck auf den Jüng-ling, der sein geliebtes Mädchen um kein Peru oderEldorado vertauscht hätte. Aber der Zwist an und fürsich selbst, in de» er mit einem kindlich verehrten Vatergerathen war, schlug seinem weichen Gemüthc so tiefeWunden, daß er erkrankte. „Geht zum Doktor!" sagteder Zürnende kalt, als er durch einen Diener davonNachricht erhielt. Er bekümmerte sich um den Leidendennicht weiter.
Der verständige Arzt sah bald, daß hier mit derKunst des Hippokrates nichts auszurichlen war. Diekranke Seele mußte geheilt werden. Er, Hausarzt undHausfreund zugleich, nahm es auf sich, das in diesemFalle einzig wirksame milde Oel der Verzeihung und desRachgebens aus dem steinernen Vatcrbuse» zu pressen.
Das schwere Geschäft gelang; nur war das gewon-nene Oel von harten Mischtheilen nicht rein. „Ichvergebe dem Schwärmer, und er heirathe, wen er will!Aber er bringe mir nie sein Weib vor die Augen, undich leb' oder sterbe, so hat er von mir nichts mehr zu