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auf ihren Stuhl zuruck. Zhm war das Wort Ver-kalkung sonderbar ausgefallen, und hatte ihn erstan de» Gegensatz erinnert, daß ec bei dem junge» Astennie eine Spur von zärtlicher Wärme gegen Doro-thee» bemerkt habe. Das war freilich jetzt, in derStunde, da die Ebestistung vollzogen werden sollte,eine sehr späte Entdeckung. Aber sie früher zu machenwar auch beinahe nicht möglich gewesen. Doris undFerdinand hakten sich bisher nur dann und wann imGetümmel großer Gastmähler gesehen und gesprochen,und nicht im Traume daran gedacht, ein Liebes - undEhebündniß mit einander aufzurichten. Den auf derBörse getroffenen Seelenhandel erfuhren sie erst an demLage, da ihnen Abends nach einer kurzen, ernst- undscherzhaften Einleitung der Heirathsvertrag vorgelcgtund die Feder zur Unterschrift in die Hand gegebenwerden sollte. Mit einem solchen Machtstreiche wolltendie alten solioen Herren, denen das sonst gewöhnlicheVorspiel der Liebe ein ganz entbehrliches Getändel schien,die Sache kurz und gut abthun.
Daß dieser schöne Plan wenigstens jetzt mißglückte,ging dein Herrn Olfen stark im Kopfe herum, undallerdings hatte seine Tochter am meisten dabei zu ver-lieren. 'Schmollend nahm er an dem lebhaften Ge-schwätz um ihn her keinen Theil, und sah mit einemwahren Eulengesichte bald nach der Uhr, bald nachder Gegend, wo er seinen Hut und Stock hingelcgthatte. Diese drohende Auflösung der Gesellschaft setzteeinige Mitglieder, die ihre sehnsuchtsvolle Erwartungeines lecker» Nachtschmauses nicht gern aufgeben woll-ten, in große Bestürzung. Aber scherzend strich derHausvater seinem grämlichen Freunde die Runzeln von