V.
Der Unversöhnliche.
»Weg »nt Hnrtstnn und Verhöhnung!
Neiche »nr die Friedenshand!
Ack>, svIIft trennt Wahl ahne SühnungUns des TbdeS Scheidewand!
Trüglich schwantt des Lesens Brücke,
Wie ein Draht, hin über's Krab,
Und in> nächsten ÄngendtickeStürzen wir vielleicht hinab," —
Mit diewn Worten schloß der Hofrath Lambert einenrührenden Brief an den Präsidenten Dornfeld, der vor-mals sein Busenfreund gewesen war und ihn jetzt feind-lich verfolgte.
Sie waren Jugendgespielcn und akademische Freunde.Es schien, als könnten sie nicht ohne einander leben.Dornfelds harter nnd selbstsüchtiger Charakter trenntesie nur bisweilen einige Sttmden lang. Lamberts nach-gebender Edelsinn stellte immer die alte brüderliche Ein-tracht sogleich wieder her. Die Freundschaft begleitetesie von der Universität ins Geschästslebeu, und warauch auf dieser Laufbahn noch zehn Jahre ihre treue