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„Torald!" — sprach der Geist — „deines bescheidenenMukhes und deiner Biederkeit Belohnung sey dieß und— Hilda!" —
„Q, wie beglückst du mich, wohlthätiges Wesen!"rief Torald. „Aber Hilda's Vater —"
„Wird einwilligen!" sagte der Geist. „Und wederich noch die Zwerge werden hier jemals wieder erschei-ne», wenn du das von mir gestiftete Maifest jährlichveranstaltest. Hierzu ist dieses Geld bestimmt. Damitaber deinem künftigen Schwiegervater keine böse Lastankomme, es als sein Eigenthum zu betrachten, soschließe die Wand sich jetzt wieder, und öffne sich nurdir, wenn du den Namen Hilda aussprichst." —
Sofort ergänzte sich die Mauer und der Geist ver-schwand.
Mit Anbruch des Tages stürmte Willbold ins Zim-mer. „Nun, Freund Torald, wie stehl's? Ich hatteeine Trauererscheinung, die mir verkündigte: wir wärendie Geister los und hätten dafür einen Schatz ge-sunden."
„Euch hat nichts Unwahres geträumt;" versetzteTorald, und brachte sogleich mit dem süßen Zauber-worte, das er mit Erröihen aussprach, den verborge-nen Schatz zum Vorschein.
„Ha! ein herrlicher Fund!" rief Willbold, undwühlte mit Lust in dem Gelds.
„Mir ward dabei zu einem noch köstlicher». SchatzeHoffnung gemacht;" sagte Torald mit zitternder Stimmeund gesenkten Augen.
„Ich verstehe;" sprach Willbold. „Doch über meineTochter hat Mutter Bertha nicht zu schalten. IhrVersprechen erkläre ich für null und nichtig; aber ich