-o§>
Gluck, gluck, gluck, gluck!
Dich must ich missen,
Dortlnu gerissen.
Unter des Grubsteins umnachtetcn Druck!
Sie nur, sic dursten nicht, die ihn erleben,
Den einst die Todreu erweckenden Nuf.
Köstlichen Wein must eö oben doch geben,
Wo er regiert, der die Neben erschuf.
Gluck, gluck, gluck, gluck!
Klingr es dorr wieder;
Himmlische Bruder
Neichen mir einen verjüngenden Schluck.
„Ein feines Liedlcin!" donnerte Hans in den letztenTon hinein. „Ader das zweite Rcimgesctz sollte manHerausreißen und durch Hcnkershand verbrennen lassen,angesehen cs das liebenswürdige Geschlecht beleidigt,von welchem ein Inbegriff aller seiner Tugenden undReize hier vor uns sitzt."
Hiermit erstand er schwerfällig vom Stuhle, verbeugtesich vor dem Fräulein und trank einen großen Becheraus ihre Gesundheit aus.
„Schmeichler!" rief Willbold, che sich der Sängerverthcidigen konnte, „verrücke dem Mägdlein nicht de»Kopf und zärtlc nicht! Cs werden ohnedieß schon genugminnigliche Blicke hier gewechselt." — (Er schielte miteinem Auge den Ritter Torald, mit dem andern seineTochter finster an.) „Aber es komme mir Niemandmit Fceicrsgedanken ins Haus!" fuhr er fort. „Ichlasse mein Kind, die Lust meines Alters, noch nicht so-bald mit einem Gemahl zieh»; es fände sich denn einbeherzter Man», der Geister bewältigen und sie aus derBurg Wittgau bannen könnte, dem wollt' ich zum Danke
i