-oD 76
und Bekannten zu einem Mittagsmahl einladen. Wirerwähnen von de» Gasten nur der Ritter Hans undLorald, und eines Dritte», der ein ungemein lustigerKompan war, immer Lieder und Schwänke auf derZunge hatte, und bei der Tafel folgenden Sang an-fiimmte:
Ich und mein Flaschlein sind immer beisammen;Niemand verträgt sich so herrlich als mir!
Srehe der Erdball in feindlichen Flammen,
Sprichr's doch die zärtlichste Sprache mir mir.
Gluck, gluck, aluck, ejiuck!
Liebliche, schbiie,
Zaubrnche Tone!
Und sie verstehet der Mohr und Kalnruk.
Mancher vertändelt mit Weibern sein Leben,
Äoselt und schmachtet- und härmet sich krank,
Denn auch den rosigsten Lippen entschwebenOst genug Grillen und Launen und Zank.
Gluck, gluck, gluck, gluck!
Sagt nur die Schone, '
Welcher ich frvbne,
Und sie-begehret nicht Kleider, nicht Schmuck.
Wenn sich daö Schicksal, mit Wettern gerüstet,
Wider mich frohen Gesellen erbvsr,
Und nur den Garten der Freude verwüstet,
Dann ist das Fiäschleui mein kräftiger Trost.
Gluck, gluck, gluck, gluck!
Flüstert die Treue,
Und wie em Lcue
Trotz' ich dem Schicksal und sage nicht Muck.
Ich und mein Liebchen wir scheiden uns nimmer,
Bis mir der Lnstbach des Levens verrinnt,
Und in des Schreiners verhaßtem GezimmerSchreckbar ein ewiges Dursten beginnt.
l..