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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
75
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schlimmer, als weiland ihre Voreltern den General Do-minik. Aber nicht so schnell »nd feige wie dieser, ränmteWillbold das Feld. Er ließ im Mittelpunkt eines wei-ten, hochgewölbten Saales sein Bett an Ketten auf-hängen, stieg auf einer Leiter hinein und hielt sich nunvor den Befehdungen der kleinen Kobolde sicher; dochauch dieses schwebende Lager überfielen sie wie geflügelt,und warfen den Inhaber auf den gepflasterten Fußbo-den hinab. Seine Gebeine waren wie zermalmt; erkonnte sich nicht ohne Beistand emporrichten; und alsman ihn am Morgen aufhob, hörte er von allen Sei-ten laute Klagen über mancherlei Mißhandlungen, diein der vergangenen Nacht sämmtliche Bewohner desSchlosses von sichtbaren und unsichtbaren Geistern er-fahren hatten. Nur Hilda war verschont geblieben.Das Hausgesinde forderte einstimmig seinen Abschied,und drohte, im Weigerungsfall zu entlaufen. Der Rit-ter selbst, der durchaus seinen eisernen Nacken unterdas Hausgesetz der Stiftung nicht beugen wollte, fandes bei den gegenwärtigen Umständen für rathsam, sichaus dem Staube zu machen und ein nicht weit entlege-nes kleineres Schloß zu beziehen, das einer seiner Vor-fahren zu einem Wittwensttze gebaut hatte. Dahin er-hob er sich, ehe der Abend einbrach, mit seiner Tochterund seinem ganzen Hofstaate. Zn der Burg Wittgaublieb keine Seele zurück.

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Der Gcisterdaiinor.

Als sich Willbold i» seinem Asyl, wo er ruhige Nächtegenoß, eingerichtet hatte, ließ er einige seiner Freunde