--D 72
tern. Dieser hier cingeriffcne abgeschmackte Gebrauchhat mir bisher ansehnliche Summen gekostet."
Bei diesem Zwiesprach war Fräulein Hilda zugegen,und Ritter Hans empfahl sich ihr jetzt noch übler, alser sich ihr schon früher durch Zärtlichkeiten und gewagteLiebkosungen empfohlen hatte. Der alte widrige Hage-stolz buhlte förmlich um ihre Gunst und ihre Hand.
Doch er hotte nickt zu hoffenDer Gewährung insies Heil.
Hilda's Lerz war schon getroffenVon der Liebe Flommenpfeil.
Ritter Toralds IngendblütheUnd sein hoher Edelsinn,
Der für aNeö Gnre glühte,
Nissen sie auf ewig hm.
Und auch ihm war ihre MinneSeines Lebens Element.
Nicht um Reich- und Thron.gewinneHarr' er sich davon getrennt.
Aber die Liebenden mußten unter der Maske der käl-testen Gleichgültigkeit mit einander umgehen; denn Hil-da's Vater war dem jungen Manne nicht sonderlich ge-wogen. Er sah ihn wegen seiner stille» Bescheidenheitfür einen furchtsamen Kalmäuser au. Ueberdieß heischteer einen reichbegüterten Eidam, und als einen solchenkonnte sich Torald nicht darstellcn. Er war arm, undward täglich ärmer, indem er den Wohlstand der weni-gen Bauern, über die er zu gebieten hatte, durch Auf-opferung seiner eigenen Habe immer blühender machte.