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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Rvlle spiele, den Ball eröffne, und jeden Anwesenden-der seine Füße schonen wolle, mit pflichtmäßigcm Ernst«mtreibe, sich in Bewegung zu setzen.

11 .

Geheime Ficbe.

Ritter WiUbvld und Herr von Halenfeld wurden baldmit einander bekannt und kamen oft freundschaftlich zu-sammen. Einst sprachen sie von dem süßen Brei.ESist doch verdammt ärgerlich/' sagte Jener,daß ich mirvon einem Weibe, das schon weit über hundert Jahreim Grabe modert, eine Schatzung muß auflezcn lasten."

Gehorche nicht, so ist der Handel abgemacht!" ver-setzte Hans.

Weit gefehlt, Herr Bruder!" sprach Willbvld.Ber-tha's Geist dringt auf Gehorsam, und im Weigerungs-fälle spukt er zornig umher."

Mir sollt' er kommen!" rief der Bramarbas, undschlug auf sein Schwert.Ich mache dir's zur Ehren-sache, Willbold, den einfältigen fußen Brei abzuschaffen,sonst erklär' ich dich Angesichts der ganzen Ritterschaftfür eine feige Memme!"

Ei» solcher Triumph aus dem Munde eines Mannes,den sein Freund noch so wenig ergründet hatte, daß erihn für einen tapfer» Kämpen hielt, that volle Wirkung.Willbold schwur, Bertha's Stiftung nicht zu achten undnie einen Heller darauf zu verwenden.

Das ist brav!" sagte Hans.So kann auch unserriner aufhören, seine Bauern jährlich einmal abzufüt-