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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Bald darauf beschloß er, der Mutter Bertha den schul-digen Gehorsam ganz aufzukündigen. Dazu verhetzte ihnein Mann, dessen Bild folgendes Kapitel aufstcllt.

1V.

Der Frohntanz.

ES lebte dorr ein riesenhafter Nitter,

Herr HanS reu 5^asonfcld.

Er sprach so laut wie dounorudc Gewitter,llnd schien ein großer Held.

Ihn trug, ob seines Leibes schwerer Bürde,

Kaum noch vaS stärkste Pferd,

llnp furchtbar krönte seines AnsehnS Würde

Ein ungeheures Schwert.

Er tliat mit seiner langen TvdeSsenseDer Zungenthaten viel;

Doch ward schon beim Gezisch erboster GänseDem Helden etwas schwül.

Er war aber nicht nur eine lächerliche Person,sondern auch ein schlechter Wicht. Das ließe sich aushundert Thatsaehen beweisen; wir wollen jedoch nureinige, die mit unserm Gegenstände verwandt sind, hieranführen.

Ritter Hans besaß in der Nähe von Wittgau einSchloß, zu welchem ein Dörflein gehörte. Als es nunbei mehrern Ritter», die ui» ihn her wohnten, Sitteward, ihre Bauerschaft jährlich an einem gewissen Tagemit Speise und Trank zu erfreuen, so ergriff er dieseGelegenheit, sich einen hämische» Spaß zu bereiten. Erließ seine Dorfsassen zu einer Mahlzeit zusammenrufe»