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Der Ober-Heimliche wollte anfangs mit der Sprachenicht heraus; doch endlich begann er so zu beichten:„Bor einiger Zeit wünschte eine auswärtige Macht,von uuserm gnädigsten Herrn eine gewisse Gefälligkeitzu erhalten; allein er war wenig geneigt dazu, weiler Nachtbeile für sich und den Staat besorgte. Bei die-ser Gelegenheit empfing ich von dort her diesen kostba-re» Stimmhammer nebst einem huldvollen Schreiben,worin ich scherzhaft ersucht ward, mit beifolgendem-Werkzeuge das Gcmüth meines Fürsten zum Einklangmit jenem Hofe zu stimmen. — Wer kann solchenArtigkeiten widerstehen? — Und wer öffnet nicht gerndie Herzcnspfvrte, wenn mit einem solchen Hammer«»geklopft wird?"
„Ei, vas versteht sich!" sprach der hoffnungsvolleSohn.
Hierauf zeigte Pakomus ein Fä'ßchcn voll Erbsen vorund äußerte Labei: diese sonst unschuldigen Korner wür-den bisweilen in der Hand eines heimtückischen Hof-schranzcn gefährlicher als Flintenkugeln. — „Aber ichtrage last Bedenken, dir dieses Scbclmstück zu entde-cken;" fuhr er fort. „Ich muß befürchte», daß du eseinst, wenn ich dir zu lange vor den Augen herumgehe,wider mich selbst anwendest." —
Der Eidam schlug an seine Brust und betheucrte höch-lich, er sey ein Biedermann.
„Versteh' doch Scherz!" versetzte der Alte. „Nur einErzbösewicht macht von diesen Erbsen Gebrauch. Erstreut sie in der geheimen Nathsstube, in der Kanzleiund überhaupt auf den spiegelglatte» Fußböden derHofgemächer umher, damit diejenigen, so dem bübischenSäcmanne verhaßt sind oder im Wege stehen, ausglei-