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durch Achselzucken und Kopfschütteln jedes seiner Worte,um sich mit dieser stummen Kritik dem Fürsten zu em-pfehlen. Er bekam zu seinem Ankheile die Frage:„Worauf hat ein Monarch seine höchste Sorge zurichten ?" —
„Auf drei Punkte;" sprach er rasch, und bückte sichso tief, als wollr' er auf dem Kopse stehen oder ein Radschlagen: — „Erstens, auf Vermehrung der fürstlichenEinkünfte; zweitens, auf Erweiterung der Landesgrän-zen; drittens, auf Erhaltung seiner Würde als Erden-gott." —
„Sehr vernünftig gesprochen!" rief der Fürst undernannte ihn aus der Stelle zum Geheimen Rath.
Wir Unsichtbaren sahen einander an, und der Greisraunte mir ins Ohr: „Der junge Meißner, der so ge-schmeidig nach dem Herzen des Fürsten sprach, ist derEidam des Ober-Heimlichen. Dieser unter Hosräukenergraute Schalk legte dem Fürsten die Frage und sei-nem Tochtermann die Antwort in den Mund; drumpaßten Topf und Deckel so gut zusammen. Er wirdseinem Schwiegersöhne nachher bei verschlossenen Thü-ren eine Lehrstunde geben, der wir beiwohnen wollen;den» sie war der eigentliche Zweck unserer Reise."
Der Fürst entließ die Versammlung. Pakomus faßteseinen neuen Kollegen am Arm. „Komm, mein trau-ter Sohn!" sprach er: „Ich will dir aus väterlicherZuneigung die verborgenste» Geheimnisse der Staats-kunst und Staalswirthschaft enthüllen." — Hiermitführte er ihn durch enge dunkle Gänge in den entlegen-sten Flügel der Hofburg, wo sich ein Saal befand, des-sen eherne Pforte mit sieben Schlössern verwahrt war.Dieses Heiliglhum schloß er behutsam auf und zwängte