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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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lich in ein überschwengliches Glück. Der Herzog schlugihn lächelnd mit der Karte auf die Hand. WelcheGnade! Er war außer sich; Freudenihränen stürztenihm aus den Augen, und hundert Mal küßte er diegeschlagene Stelle.

Die Hofzeitung verkündigte seine Standeserhvhungmit der Anzeige, was er dafür zur Armenkasse bezahltund noch ferner zu bezahlen versprochen hatte. Auchließ der Herzog zugleich bekannt machen: er sey nichtabgeneigt, mehrere dergleichen Hvfämter für denselbenPreis zum Vortheil des Armcnwesens zu errichten. Dochfand Wiedehopfs Beispiel keine Nachfolger.

Könnte man nicht heutiges Tages seinen Titel fürreiche Leute etwas anlockender machen, wenn man ihnin Aufklärungs-Rath umbildete? Denn jetztist man doch wohl an den Höfen dem WorteAuf-klärung" nicht mehr so feind, wie hie und da in frü-heren Jahren.

8 .

An einem Weihnachtstage machte Schönbart verschie-denen hohen Personen satirische Christgeschenke, die erin einem Zimmer des Schlosses ausgestellt hatte. Da-hin führte er den Herzog und sämmtliche Herrschaften,denen Bescheerungen zubereitet waren.

Einem alten General, der sich durch militärische Pe-danterei lächerlich machte, schenkte er eine große Puppe,die einen Grenadier vorstellte.Hier, Papachen!" spracher:Setz' dich an deinen warmen Ofen und spiele mitdiesem Burschen! Kleid' ihn aus und an, und laß ihnmit Hülfe dieses Drahtzugs marschiren. Uniform, Hut,