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Locken und Zopf sind vollkommen mustermäßig geschnit-ten; die Kamaschen sitzen, wie sich's gebührt, und ha-ben keinen Knopf zu wenig oder zu viel. — Ach! hiel-te» sich ganze Armeen so schön in Ordnung: was könnteman für Thaten damit thun! — Nicht wahr, Papa-chen?" —
Der gute Wackclkopf nickte freundlich und schämtesich nicht, auf der Stelle die Kamaschcnkuöpfe zu zählen.
„Gnädige Frau," — sagte Schönbart hierauf zu ei-ner bejahrten Hofdame, die eine scharfe Zunge besaßund bei der Herzogin eine gefährliche Ohrenbläserinwar — „Ihnen verehr' ich eine Fliegenklatsche." — Crüberreichte zugleich eine von zierlicher Arbeit, und er-regte besonders dadurch ein lautes Gelächter, daß er,als er den Namen des Geschenks aussprach, die beidenersten Sylben kaum hören ließ, die letzter» aber lautund stark betonte. Mit feuerblitzendem Gesicht ergriffdie Dame das Instrument, gab ihm damit eine» der-ben Schlag und warf es bei Seite.
Einige Hofherrcn, die sich als schamlose Schmeichlerauszeichneten, begabte er mit Fuchsschwänzen; und sieblieben sich auch jetzt so gleich, daß sic ihm mit derlieblichsten Freundlichkeit viel Artiges darüber sagten.
Einem Obersten, der einst unter dem Beistände sei-nes ganzen Regiments drei Kriegsgefangene gemachthakte unv von dieser That unaufhörlich großsprach, über-reichte der Tischrath eine Gnckguckspfeife, die des ge-nannten Vogels Stimme täuschend nachahmte. Der.Held verstand den Sinn der Gabe nicht. Er nahm diePfeife höflich in Empfang und sagte: er wolle sich vonseinem Söhnlein ein Stückchen darauf vorblasen lassen.„Da thut Ihr sehr wohl!" versetzte Schönbart. „Denn