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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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bedecken, damit Muff, auf diesem Chaos dahin fahrend,am eignen Körper empfinde, welche Marter» er, derverstockte Unterlaffungsuinder, allen Reisenden in die-sem Lande bereitet. Beifall nickend, winkte Nemesisden aufhorchenden Sklaven. Sie eilten fort und brach-ten bald eine gräßliche, mit Steinklippcn und Untiefenbesäete Straße, die sie, um besser damit fortzukommen,in zwanzig ungeheure Tafeln zertheilt hatten. Jedederselben, tausend Schritte lang und vier Ellen imDurchschnitt, trugen zwei Sklaven wie ein leichtes Brett;und diese zwanzig Tafeln reichten gerade hin, den Wegvom Lustschlvsse bis zur Hauptstadt zu belegen. Dochgeschah Ließ nur auf der halben Breite desselben. Dieandere Seite blieb wegen unserer Schuldlosigkeit ver-schont. Drum fuhren wir sanft und bequem, wie im-mer; aber Euer Gespann, Herr von Muff, ward vonder Nemesis gelenkt und gezwungen, mit Euch auf Le-ben und Tod über die Berg' und Thäler der aufge-schichteten Landstraße zu rennen. Das alles sah undhörte freilich niemand, als ich, der ich ein Sonntags-kind bin."

Der Erfolg dieses Scherzes, bei dem wir uns nichtlänger aufhallen wollen, war ernsthaft. Herr von Muffmußte nach einer wider ihn angeordneten fiskalischenUntersuchung die in seinen Nutzen verwandten Gelderherausgeben; der Straßenbau ward einem treuernStaatsbeamten übertragen, und die Reifenden danktendem Himmel und dem Herzog dafür.

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Mein Gott! wie ausgehungert sind diese Menschen!"rief Hilarius, als er nach dem siebenjährigen Kriege