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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Herr von Muff versicherte, sie befänden sich, wie derWagen, im besten Wohlseyn.

Welche Kette von Wundern!" rief Schönbart.Ichwollte sie verschweigen die grausen Erscheinungen, dieich sah; aber ich muß reden, damit nicht auf den An-trag Sr. Hochwürden Unschuldige gefoltert werden.Gestern Abend im Zwielicht, ehe noch Befehl zum An-spannen der Wagen gegeben war, wandelte ich einsamzwischen den schauerlichen Felsenwänden, die sich hinterdem herzoglichen Lustschloß erheben. Plötzlich hörte ichüber mir ein Rauschen gewaltiger Flügel, und siehe!der Schutzgeist des Landes, den ich recht wohl zu ken-nen die Ehre habe, schwebte aus den Wolken herab.Er stampfte dreimal mit dem Fuß auf die Erve undrief: Nemesis, strafende Nemesis! steig' empor mit vier-zig gigantischen Dienern, um dein Amt an einem Schul-digen zu verwalten! Schnell öffnete sich der Felsen-grund, und mit Flammenblicken entstieg ihm eine furcht-bare weibliche Gestalt, die mir die Haare zu Bergetrieb. Sie hatte, statt des Fächers eine mächtige Gei-ßel von Drahtstricken in der nervigen Faust, und anihrem Gürtel blickte Dolch an Dolch. Ihr folgten vier-zig Sklaven, vom Schlage jener Riesin, die in der Un-terwelt die größten Berge wie Pappenschachteln zusam-mcntrugen und über einander stellten, um mit Hülfedieser Sturmleiter den Olymp zu erobern. Willkom-men, Nemesis! sprach unser Schutzgeist. Ich klage denOberaufscher der Land- und Heerstraßen im Her,;ogthumGranaten wegen Pflichtvergessenheit an und fordere dichauf, ihn zu bestrafen. Befiehl deinen Dienern, dienächste ungebaute Straße vom Rücken der Erde loszu-brechen und mit derselben den Weg zur Hauptstadt zu