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fpiels griesgramte, und ward vor Aerger im Gesichteso schwarz wie seine umarmte Freundin.
Nach aufgehobener Tafel zog er den Hofnarren trau-lich bei Seite. „Was geb' ich Euch," sprach er, „daßIhr dieses Spottbild vernichtet?" —
„Das geschieht nicht um all' Euer Gold!" antwor-tete Peter. „Laßt Ihr aber innerhalb vier Wochenzweihundert Stück wilde Schweine im Lande niederschie-ßen, so schenk' ich Euch das Bild. Widrigen Fallshängt es nächstens, in Kupfer gestochen und mit Natur-farben illuminirt, an allen Straßenecken und ist fürwenige Groschen zu kaufen." —
Der Oberjägermeister sträubte sich gewaltig gegen die-sen Bluthandel; doch unter des Herzogs Vermittlungkam er zu Staude und wurde von beiden Theilen pünkt-lich erfüllt. Die Landleute frohlockten darüber.
3.
Ein anderer Feind des gemeinen Besten, den Schön-bart aufs Korn nahm, war der Kammer- und Bergrathvon Muff, der Oberaufseher der Landstraßen.
Diese befanden sich in der jämmerlichsten Verfassung.Der Herzog wies zum Bau derselben jährlich starkeSummen an; doch damit besserte Herr von Muff nichtdie Straßen, sondern seine Vermögensumstände. Jenemochten sich verschlimmern, so viel sie nur selbst woll-ten : er störte sie nicht. In allen Reisebeschreibungenstanden die Mordwege des Herzogthums Granaten amPranger. Wer in seinem Leben nicht geflucht hatte,der lernt' es auf dieser Folterbank.
Langbein'« stimmt!. Schr. XV. Bd.
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