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Lachend bewilligte der Herzog die Forderung. Abernun erhob sich ein neuer Streit über des Tischrathskünftige Tracht. Hilarius oerlangte, er solle nach demBeispiel seiner Vorfahren eine bunte, abenteuerlicheNarrenjacke anlegen und eine Schellenkappe mit Esels-ohre» auf den Kopf setzen. Doch Peter verbat diesesSchandzcichcn der Dummheit, weil er, wie er sagte,mit dein grauen Müllcrthiere nicht im entferntestenGrade verwandt sey. Er bestand darauf, ihm sein bis-heriges Gewand (das er von den vormaligen Meister-sängern und Spruchsprechern in Nürnberg entlehnt halte)unangetastet zu lassen; und der Herzog bequemte sichauch zu dieser Bedingung.
Peter trat sein Aemtchen an, gewann durch lustigeEinfälle, die sich über die niedrige Possenreißern gemei-ner Stocknarren erhoben, die Gnnst seines Herrn, undwar ehrlich genug, die Pfeile seines Witzes immer nacheinem guten Ziele zu schießen. Nie verwundeten sie denBusen eines Biedermannes; aber schwarze Herzen wa-ren vor ihnen keinen Augenblick sicher. Seine Possenhatte» selten blos die kahle Absicht, zu belustigen undLachen zu erregen. Es lag gemeiniglich eine scharfeRüge oder eine nützliche Lehre im Hinterhalte. Mitlachendem Munde war er ein strenger Sittenrichter derHöflinge und Räthe, die beiderseits, von des Fürstenblinder Nachsicht verzogen, mancherlei thaten, was nichtrecht war.
Von Schönbarts Schwänken dieser Art ließe sich eindickes Buch schreiben; wir wollen hier aber nur einigeBlätter darauf verwenden.