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Dem armen Teufel das Garaus gemacht.
Ach! ihn, der so lustige Possen gerissen,
Was werdet Ihr ihn bei der Tafel vermissen!
Wie Srrvh wird Euch schmecken der zarte Fasan,
Und der Wein wie ein Trunk aus dem Ocean.
Drum müßt Ihr, um euch nicht mit Grillen zu quälen,SrrackS einen neuen Tischrath erwählen.
Verleiht mir das Aemtchen! Es soll Euch nicht renn;
Ich will Euch mit herrlichen Schwanken erfreun.
Mein Vater, ein ehrlicher Ludimagister,
Erzog mich zu einem stocksteifen Philister:
Sobald er mich springen und kurzweilen sah,
Gleich war er mit seinem Schulseepter da.
Ich sollte mich immer als Sauerrvpf zeigenUnd gar einst die Kanzel des Dorfes besteigen:
Allein, trotz asten Pedanten der Welt,
Behält die Natur in dem Menschen das Feld.
Zwar zog ich nach Leipzig, um dort zu studiren,
Zahlt' auch den Professor» ihre Gebühren,
Doch hielt ich'S nicht lang' in den Hörsälen auS,
Und wählte dafür das Komödienhanö.
Da saf; ich mit offnen Augen und Ohren,
ES ging mir kein Wort, kein GeüchtSzng verloren,
Und mehr als die trockne Dogmatik gefielMir sonderlich Harlekins fröhliches Spiel.
Ich jammerte laut, als den drolligen BubenGottsched und die Neuberin förmlich begruben.*
Nun wurde mir Leipzig ein trauriger Ort,
Ich machte dcS folgenden Tages mich fort;
Doch thär ich zuvor in der Nacht mich erfrechen,
Den Tod meines Lieblings am Mörder zu rachen:
Ich warf mit manchem gewaltigen SteinDem düster» Professor die Fenster ein.
^ Auf den seichten Nath des Professors Gottsched veranstal-tete die Neubcrin, die damals einer Schauspielergesell-schaft in Leipzig Vorstand, diese pedantische Feierlichkeitim Jahre 17Z7.