gen, und willst dich noch obendrein mit deinen Gefährtenhier einnistcn. — Das muß ich verbitten, mein Söhnchen!Geh' an deine Geschäfte, die dir gut genug bezahlt wer-den. Willst du aber durchaus Maulaffcn zu Markte tra-gen, so bediene dich deiner Beine wie die Apostel!" —
Ferdinand, außer sich vor Erstaunen, ein Mädchen vonseltener Schönheit im Wagen zn finden, hörte wenig odernichts von dem Gefumsc der Brummfliege. Er wandtekein Auge von Louisen, und vergaß darüber ganz, seineRolle weiter zu spielen. „Nun, was stehst du da wie einTräumer?" schnurrte der Oheim ihn an. „PaL dich dei-nes Weges und halt' uns nicht auf!" Jetzt besann sich derjunge Mann, daß er mit Bitten fortfahrcn mußte, under that cs aus der Fülle des Herzens. „Närrischer Kauz!"cntgegnete launig das Hcrrlein: „wie kann ich dir gewäh-ren, wenn ich auch wollte? Ich bin ja, wie du sichest,nicht Alleinherrscher im Wagen." —
„O, was uns betrifft," fiel die Bergräthin ein, „wirthcilen gern unser Reich mit Ihnen und Ihren Freunden,mein Herr! Ich nehme das Kommcrzicnräthlein allenfallsauf den Schoß."
Dieser Scherz verschnupfte ihn und er sagte hohnlächclnd:„Es wäre in der That der Mühe werth, dieser Gnadewegen wieder ei» Kind zu werden; ich bin aber nun ein-mal ein Mann und mache gerechten Anspruch auf ein Plätz-chen in ihrer Mitte, meine Damen, wenn Sie meinemVetter mit seinem Gefolge den Zutritt im Wagen ge-statten."
Die enge Nachbarschaft des Gnomen — wie man ihnfüglich nennen kann, weil die Erdgeisterchcn dieses Na-mens sehr klein sind und Schätze bewachen — ward vonder Bergräthen zngestandcn. Louise hätte sie gern abge-