Hatte. Mein würdiger Vater erthcilte mir mit landes-herrlicher Bestätigung alle Rechte eines ehelichen Sohnes,und ich ward HelcncnS glücklicher Gatte.
Auch die gute Friederike ging nicht leer aus. Der neue,von mir ausgewitterte Hausarzt war ein liebenswürdigerMann, dem sie, als ich ihn mit ihr bekannt gemacht hatte,keineswegs so auswich, wie seinem häßlichen Vorfahr, dersie auf dem Grasplätze hcrumhetzte. Die Leutchen kamenvielmehr, des rauhen Spätherbstes ungeachtet, oft traulichdort zusammen, und che noch der erste Schnee fiel, warensie miteinander verlobt. Mein Vater übernahm die Ausstat-tung der Braut, und richtete seinem Arzte und mir anEinem Tage eine fürstliche Hochzeit aus. Diese Ehren-bezeugung bewirkte ich Friederiken, weil ich ihr in gewis-ser Hinsicht den Fund meines gegenwärtigen Glücks ver-danke. Hätte sie nicht an jenem verhäugnißvollcu Tage,da ich von der Berghohe in mein gelobtes Land hinab-sah, den Einfall gehabt, Maria Stuart im Grünen zulesen, so hätte ich die Schwelle meines Vaterhauses nim-mer betreten, und Helene wäre für mich ewig verlorengewesen.