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die Kammer gebracht sey. Nun macht die Gauklerin al-lerlei Firlefanz um den Zaubcrspicgel herum, ergreift end-lich zwei Lichter, und ruft mit feierlicher Stimme: Du,der dieser edlen Jungfrau zum Gatten bestimmt ist, er«scheine, erscheine! — Siehe, da steht Elbing! — Char-lotte jubelt; die Beschwörcrin läßt vor Schrecken beideLichter fallen; die Base wird todtcnblcich. Indessen springtElbing fort aus dem Hause. Bald darauf verlassen auchLottchcn und ihre Base die noch ganz betäubte Wahrsa-gerin."
„Diese nimmt jetzt ihr Mädchen ins Verhör. Die schlaueDirne bethcuert: sie habe den Kapellmeister, der bestellterMaßen um acht Uhr gekommen sey, in die Kammer ge-führt. — Nun, so ist der böse Feind im Spiele; sprichtdie Alte, und wird so verzagt, daß sie nicht in der Stubeallein bleiben will."
„Kurz nachher stürzt der Kapellmeister athcmlos herein.Er hört mit Entsetzen, daß die Geschichte vorbei ist undüberhäuft die Wahrsagerin mit Vorwürfen. Sie sagt:was kann ich dafür, daß sich der Satan in den Handelmischt, und bald Ihre, bald Elbings Gestalt annimmt?— Er nennt das Flausen, schilt sie eine Betrügerin,schlägt den Zanberspiegcl entzwei; sie aber wirft ihm Töpfean den Kopf und zwingt ihn damit zur Flucht." —
„Meine Freundin ist nun ganz glücklich!" — schloßFriederike ihre Erzählung. „Ich entdeckte ihr heute denZusammenhang der Sache. Aber die Base hält ElbingsErscheinung noch bis diese Stunde für einen förmlichenGcisterspuk. Sie muckt daher nicht mehr, und machtschon Anstalt zu Lottchens erwünschter Verlobungsfeier." —
Der Kapellmeister konnte mir's nicht verzeihen, daß erdurch mich eine reiche Braut verloren und Schläge ge-