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ausgesöhnt, und dachte darauf, die kluge Alte, die ihr zudieser wichtigen Bekanntschaft geholfen hatte, reichlich zubeschenken. Indem sie einsmals in dieser Absicht zu ihrgehen wollte, kam Frau Brigitte selbst, und ward mitoffnen Armen empfangen. „Habt tausend Dank, guteMutter! rief ihr Lottchen entgegen: Habt tausend Dank!Ich bin nun glücklich."
Brigitte. Gelobt sey Gott!
Lottchen. Anfangs war ich gar nicht mit Euch, undnoch weniger mit dem Waldwcibc zufrieden. Aber nun —
Brigitte. Bist Dn es?
Lottchen. Ganz.
Brigitte. Hat Dir nicht der ehrliche Geist einen gu-ten Rath gegeben?
Lottchen. Den besten von der Welt. Seit ich ihnbefolge und mich um das Hauswesen bekümmere, habeich wieder einen freundlichen Mann und lebe froh.
Brigitte. Hast Du aber auch wirklich Dein neuesLeben so lieb gewonnen, daß kein Rückfall in das alte zufürchten ist?
Lottchen. Lieber ginge ich in den Tod.
Brigitte. Wohl gesprochen! Du bist nun, wie ichsehe, stark genug, ein Geheimniß zu erfahren- So wissedenn: Das Waldweib — war ich.
Lottchen Machend). Ihr? — Lose Mutter Brigitte,Ihr? — Doch das kann ich beinahe nicht glauben.
Brigitte. In der That. Ich will Dir den ganzenVerlauf erzählen. Du kamst zu mir und klagtest überDeinen Mann. Ich fragte Dich: ob Du nicht etwa selbstder Stöhrenfried im Hause sepst? Du läugnetest, wardstaber blutroth dabei. Nun wußte ich, was die Uhr ge-