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Da sprengten auf einmal sächsische NetterIn einer Wolke von Staub heran,
Und hielten hier an.
Der Offizier stieg ab und trat ins Zimmer:
„Der König will Sie sprechen, meine Herrn!
Bereiten Sie zur Neife sich immer;
Denn bald sah' er Sie gern.
Sie mögen fahren oder reiten,
Ich werde Sie mit meinen LeutenBis Dresden begleiten." —
' Der Graf aus Holstein verlorDie Farbe der Wangen ein wenig;
Doch Günthers Herz schlug freudig empvr.
Ha, dacht' er, wie wird dich der KönigHöchst gnädig empfangen! Gib Acht,
Der Allerdnrchlauchrigste machrDich stehenden Fußes zum Lohne,
Daß du den Erben der KroneSo prächtig als GastBewirthet hast,
Zum Ersten am Throne.
Drauf seht' er in HastSich mit dem Fremden zu Wagen,
Und trieb ohne NastDen Kutscher, zu jagen.
Sie rollten nunmehrBei Thau und bei Nebel,
Und immer ritten mit blinkendem SäbelDie Netter beiher.
Aber in Dresden stand die Sache ganz anders, als dergute Mann dachte. Das Gerücht von des Kurprinzen Auf-enthalt bei ihm, das bereits im ganzen Lande herumflog,war endlich dem Könige selbst zu Qhren gekommen. Ererstaunte darüber und sandte sogleich einen vertrauten Die-ner, der den Prinzen (welcher damals in Wien war) ge-