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Auf Martin's Herzen lag wie BleiSein hoffnungsloser Jammer,
Da scholl der Machtruf: Ihr seyd frei!Hinab zur Felsenkammer.
Mit lichtentwvhnren Auaen gingEr ans der Nacht, die ihn umfing,
Und sah, wie man von dannenAbführte den Tyrannen.
In Naumburg war dem edeln HerrnSchon ein Quartier erkoren.
Wohin sich Sonne, Mond und SternMit keinem Blick verloren.
Ein matres Lämpchen in der Hand,
Zeigt' ihm der Schließer an der Wand,Zum Schrecken seiner Seele,
Das Wort: V e r g e l t n n g S h o h l e.
Vier Tage lang, wie Martin dort.
Lag hier auf Stroh der Prasser,
Und ward bewirrhet fort und fortMit trocknem Brod und Wasser.
Das war, so schlecht es ihm gefiel,
Der Anfang nur vom Trauerspiel.
Denn Ludwig sprach dein NirterDieß Urtheil, ernst und bitter:
»Ihr trotztet, Mann, mit frechem Spott,Dem Himmel und der Erde;
Ein Uebermnth, den ich, bei Gott!
Nicht länger dulden werde!
Für Marrin'S Leiden habt Ihr schonEmpfangen den gerechten Lohn.
Nun will ich das EmporenEuch und Consorten lehren.
Zur Strafe'sey Euch zuerkannt:
Mit Euern Mitgesellen,
An einen Ackerpfiug gespannt,
Ein Feldstück zu bestellen.