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kein Auge von seinem Herrn. Nun begab es sich einmal,daß Julchen rascher und seuriger als sonst ihren Trautenumarmte. Diesen zärtlichen Ueberfall hielt der einfältigePudel für einen feindlichen Angriff, und sprang auf dasgute Mädchen so wüthcnd zu, dag es beinahe darüberohnmächtig ward. Der Junker wieg zwar den unver-langten Succurs mit dem Stocke zurück; Julchen ließ esaber dabei nicht bewenden, sondern bat sich aus, den bei-ßigen Köter nie wieder mitzubringen.
Das unterblieb nun auch- llcbrigens ging die Liebes-geschichte ihren Gang, und der Vcrlobungstag ward end-lich angesetzt.
Schön trat aus seinem KämmerleinIler Bräutigam hervor;
Sa schön stieg hinter'», TanncnhainDie Sonne kann, empor.
Sein Hengst stand wiehernd vor dem SchloßAn eines Knappen Hand,
Geschmückt w,e eines Königs Roß,
Und hieb stolz in den Sand.
Er schwang sich auf das brave ThierUnd jagte weg von HanS;
Rief aber noch zurück: »Laßt mirDen Pudel nicht heraus!" —
Der Morgenwind wehte kühl, und' der Junker war leichtund stutzerhaft gekleidet. Kein Wunder also, daß er sicherkältete und ein Aufruhr in seinen Eingeweide» entstand.Er wollte die unangenehmen Folgen davon hinter einemStrauche abwarten und trabte frisch drauf zu; aber ge-schwinder, als er sich aus dem Sattel heben konnte, halfsich die Natur, und er — war außer sich vor Schrecken.