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war das öffentliche Geheimniß. Je mehr Guido mit Be-dacht die Augen zudrückte, je uubehutsamer und kecker wardAlphons.
Beinahe wäre cs aber einmal zwischen ihnen zu Er-klärungen bei folgender Gelegenheit gekommen. Der Kö-nig ging einst mit dem Grafen in einem kleinen Gehölzspatziereu, das an des Letzter» Haus stieß und der Auf-enthalt eines zahmen Hirsches war. Dieser begegnete denLustwandlern, und der König machte die boshafte Anmer-kung: „Das Hirsckgchölz sammt seinem Bewohner paffegut zu diesem Haute."
Der Graf schwieg, hing aber noch denselben Tag überder Pforte des Parks ein Täfelchen auf mit der Inschrift:
Ich weis es, Hbrner rrägt mein Haupt!
Dach Mancher trägt sie, dcr'S »ichr glaubt.
„Das ist lustig!" sagte der König, als er diese Wortelas. „Wer sagt das?"
„Der Hirsch," entgegnetc der Graf ganz trocken.
„Was meint er damit?"
„Darüber hat er sich nicht erklärt. Das gute Thier be-kümmert sich nicht um Anderer Geheimnisse, sicht es aberauch gern, wenn man ihm die seinigcn laßt."
Der König brach das Gespräch ab, weil er merkte, daßder Graf Grillen hatte und er ihn doch gern zum Freundebehalten wollte. Den wahren Sinn der Hirschpoesie zuerrathen, ließ sein Stolz nicht zu. Er hielt es nicht fürmöglich, daß ein Sterblicher wagen könne, das Vergel-tungsrecht gegen einen Gott der Erde zu brauchen.
Und so lebte das Doppelpaar einträchtig in ungetheil-ten Ehebetten, bis der Tod wieder Ordnung machte, undauf ewig zusammenbettete, was zusammen gehörte.