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Der Minner mußte krumm und kleinSich in den engen Kasten drücken,
Und Bastel trat mit unbefangnen Blicken,
Als müßt' er nur ein Wort, in? Zimmer nun herein:„Wie fteht's, mein Kind, mit Deiner Küche?
Sie laßt mich doch wohl nicht im Stiche,
Wenn ich ein Gastchen bitten will?
Beit ging aufs Land, — er hat so immer seine Schliche —Daheim sitzt seine Frau allein und mäuschenstill.
Und möchte doch vielleicht auch lieberEin wenig in Gesellschaft gehn;
Drum eil' und bitte sie herüberAuf ein Gerichtchen Gerngcsehn!"
Sie kam und ward mit einem KusseBon Basteln gleich begrüßt.
„Ei, ei. stehn wir auf so vertrautem Fuße?
Wie gut gelaunt doch heut Herr Bastel ist!" —
Indem verriegelt' er die Tbüre.
„Herr Nachbar, pfui! was soll das scyn?" —
„Lieb' Weibel, still, laß Dein Geziere!
Ich bin Dir gut, und sieh, wir sind allein." —
„Was muthen Sie mir an?" —
„BloS das, was meinem WeibeDein Mann — und zwar mit Glück — langst angemuthet
bat." —
„Herr, Ihrer Frau mein Mann? Bei Leibe!"
„Ja, zehnmal ja! Dein Fragen bin ich satt.
Kurz, Du kommst nicht aus diesem Zimmer,
Bis Du — et cätera."
Umarmend bracht' er sie nun immerJe mehr und mehr des Mannes Kerker nah,
Der Alles hört' und durch ein Luftloch sah.
Die gute Frau, wie leicht zu denken,
Ward durch den langen Kampf am Ende matt und schwachUnd gab dem Tugendstürmer nach,
Da er besonders noch mir Hand und Mund versprach,
Ihr einen Edelstein für seinen Sieg zu schenken.