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Worthaltcn war, wie wir schon wissen, nicht ihr Ernst.Sie ging aber Abends zu einer vertrauten Freundin, diebei der Augustincrkapcllc wohnte und auch mit am Liebes-almanach arbeitete. Hier brachten die Töchter der Musenerst einige Hefte ihres Mannscripts in Ordnung undlauschten dann hinter dem Vorhänge, ob der Pater kom-men und was er beginnen würde.
Sanft flimmerten oben die Lämpchen der Sterne,
Auch brannte des freundlichen Vollmonds Laterne;
Sv war, wie am Tage, das einsame FeldDer schlummernden Todren bestrahlt und erhellt.
Kaum hatte die Glocke der Geister geklungen,
Da kam schon der pünktliche Pfaffe gesprungen;
Er wackelte zwischen den Gräbern herumUnd sah nach der schönen Scribentin sich um.
Bald fand er sechs umgestürzt liegende Tonnen.
Ha, dachte die Einfalt, nun Hab' ich gewonnen;
Das schäkernde Mädchen, das liebend mich neckt,
Hat sicher und heilig darin sich versteckt.
Er säumte nun gar nicht, von einer zur andern,
Mit klopfendem Finger am Boden, zu wandern.
Er horchte; doch nirgends scholl Antwort heraus,
Kein Seelchen war in den fünf ersten zu HauS.
Schier sank nun die Hoffnung. Allein ihm ward besserBeim Klopfen und Horchen am sechsten der Fässer;
Hier krabbelte was an der inneren Wand
Und sprach auch ein Wörtchen, das er nicht verstand.
Das Wörtchen, im Bauche des Fasses gesprochen,
War einem fchwarzborstigen Nüßel enrkrochen;
Es grunzte verdrießlich ein Schwein, das hier schlief,Nachdem es sich Abends vom Stalle verlief.