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In dem Hause des Zimmermcisters waren die Stimmenüber die Drohung des Kalenderfabrikanten sehr getheilt.Der Magister, ein arger Freigeist, spöttelte darüber; diejunge Frau war ohne Sorgen, da sie ihren Liebling soheiter sah; aber der Hausherr wartete mit Furcht undZittern der Dinge, die da kommen sollten.
Das brachte den losen Vogel, der bei ihm nistete, aufdie Idee, ihn in derselben Nacht, da er unter die himm-lischen Hcerschaaren ausgenommen zu werden hoffte, unterdie Legion der betrogenen Eifersüchtigen zu versetzen.
In dieser Absicht nahm er ohngefähr eine Woche zuvorein ganz besonderes Wesen an: enthielt sich aller Spötte-reien über den Almanachsprophetcn, und stieß tief geholteSeufzer aus, wenn sein muthloser Wirth davon zu redenanfing.
Diese Nolle spielte er drei Tage; daun ruckte er seinemZiele näher, verschloß sich, wie ein Einsiedler, in seinStübchen, und ließ sich nicht hören und sehen.
Der Zimmermann vermißte seinen lieben Mahrchener-zähler in den erste» vier und zwanzig Stunden, und fragteseine Hausehrc, ob sie nichts von ihm wisse?
„Was geht mich der Magister an?" antwortete sieschnippisch: „Soll ich ihn hüten? die Magd hat ihm heutefrüh Thee bringen wollen, aber seine Thüre fest verriegelt
Diebstahls bringen. Aber ich habe nur mich selbst ge-plündert; denn sie sind wirklich mein Machwerk, ob siegleich in der Quarralschrifc für altere Literarur und neuereLektüre im dritten Hefte des dritten Jahrgangs ohnemeinen Namen gedruckt sieben, ttebrigens wird michdie daselbst von einer andern Feder brigefügte, histori-sche Erläuterung gegen den Vorwurf, als ob ich meinenLandsleuten eine kleine Lächerlichkeit bloS angedichtethabe, sattsam vertheidigen.