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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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verts an den Ehrenplätzen der Gevattern warf? Er ent-deckte sogleich an ihnen alte Bekannte; denn sie waren ausden mütterlichen Spenden, die er seit jener, ihm unvergeß-lichen Sturmnacht vermißte, und noch immer in den Räu-berklauen eines Poltergeistes vermuthete, prachtvoll erbaut.

Schauernd wich er mit leichenblassen Wangen vom Tischezurück,

Wie König Mockbetli, als der GeistDes edlen Bnnqno, welchen erDurch Meucheldube» morgen ließ,

Auf feinen. Sinkst beim Gnstmnlst saß,

Und gegen ihn mit starrem BlickDie lstut'gen Locken schürlclte.

Der Kindtaufvater labte sich inniglich an seinem Ent-setzen, that jedoch, als ob er nichts bemerke, und ersuchtedie Gesellschaft mit vieler Redseligkeit, Platz an der Tafelzu nehmen. Die übrigen unerschrockenen Gäste lagertensich; der Zittcrfisch aber führte mit hastiger Unruhe denWirth bei Seite und fragte, wie er zu solchem schönenHausrath gekommen scp?

Ein guter Freund von mir," versetzte lächelnd derSchalk,ein Trompeter hat ihn erbeutet, als Constantino-pel einmal gestürmt werken sollte. Da blies er Allarm,und der Feind zog sich mit Verlust seiner Equipage zurück."

Schamroth faselte das Kriegsmännlcin davon, fragtegern nicht weiter, ließ sich das Essen nun wohl schmecken,und verehrte beim Abschiede seinem Pathchcn ein so an-sehnliches Geschenk, daß sich der Trompeter bewogen fand,die gemachte Beute dagegen auszuliefern. Seitdem schlicher auch nie wieder in den Kamin, um Allarm zu blasen,ob er gleich in der Folge noch oft die sicherste Muth-maßung hatte, daß Constantinopcl bestürmt werden würde.