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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Küster wartete im Hintergründe; er schien Vorbereitungengetroffen zu haben, um irgend eine geistliche Handlung derKirche zu vollziehen, zu welcher er gehörte.

Zuletzt trat in das Schiff der Kirche eine zahlreiche Ge-sellschaft, wie es schien, ein Hochzeitszug, denn eine Damennd ein Herr gingen Hand in Hand voran, und es folgte einegroße Menge von Personen beider Geschlechter in festlicher,sowie prächtiger Kleidung. Die Braut, deren Züge deutlichgesehen wurden, schien nicht älter als 16 Jahre und ungemeinschön zu sein. Der Bräutigam bewegte sich einige Sekundenlang, indem er ihnen den Rücken znwandte; die Zierlichkeitseiner Gestalt und seines Schrittes riesen aber bei den Schwe-stern plötzlich dieselbe Besorguiß hervor; als er sein Gesichtschnell auf sie hinrichtete, wurde die letztere ans furchtbareWeise bestätigt, denn sie erkannten in dem geschmückten Bräu-tigam den Sir Philip Forester Seine Frau stieß einen un-vollkommenen Ausruf aus, bei dessen Schall der ganze Auf-tritt in Unordnung gerieth und sich zu trennen schien.

Ich kann es mit nichts vergleichen," sagte Lady Both-wcll, wann sie später die wunderbare Geschichte wieder er-zählte,als mit der Störung eines von ruhiger Wasserflächezurückgeworsenen Bildes, wenn plötzlich ein Stein hineinge-worfen wird, so daß die Schattirungen sich zerstreuen undzerbrechen müssen."

Der Maestro drückte heftig die Hände der beiden Damen,als wolle er sie an ihr Versprechen und an die Gefahr erin-nern, welcher sie sich anssetzten. Der Ausruf erstarb auf derZunge der Lady Forester, ohne zum deutlichen Schall zu wer-den, und der Auftritt im Spiegel nahm, nach dem Schwan-ken einer Minute, wiederum den Anschein eines wirklichenAuftritts an, welcher innerhalb des Spiegels vorhanden zusein schien; das Ganze war gleichsam ein Gemälde, mit derAusnahme, daß die Figuren sich bewegten, anstatt eine blei-bende Stellung einzunehmen.

Das Bild Sir Philip Fvresters war jetzt in Gestalt undGcsichtszügen deutlich sichtbar. Man sah, wie er jenes schöneMädchen zu dem Geistlichen hinführte, die Dame schritt zn-alcich mit Mißtrauen und einer Art liebevollen Stolzes vor.Mittlerweile betrat eine andere Gruppe von Personen, wor-