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ich niemals mehr, als die Summe, die ich schon von EuremDiener erhalten habe. Steckt Eure Börse wieder ein, Ma-dam, ein Adept bedarf nicht Eures Goldes."
Lady Bothwell hielt diese Zurückweisung des von ihrerSchwester gemachten Anerbietens für de» bloßen Kunstgriffeines Quacksalbers, um sle zu verleiten, daß sle ihm einegrößere Summe aufzudringen suche. Um zu veranlassen, daßder Auftritt begonnen und beendet werde, bot sie dem Ita-liener ihrerseits einiges Gold mit der Bemerkung an, das-selbe möge dazu dienen, um den Bereich seiner Wohlthätigkeitzu erweitern.
„Möge Lady Bothwell den Bereich ihrer eigenen Barm-herzigkeit erweitern," sagte der Paduaner, und zwar nichtallein im Almosengeben, woran sle, wie ich weiß, es nichtfehlen läßt, sondern auch in der Benrtheilung des Charaktersvon Andern; sle möge dem Baptista Damiotti sich dadurchverbindlich machen, daß sie ihn so lange für ehrlich hält, bissie entdeckt, daß er ein Schelm ist. Erstaunt nicht, Madame,daß ich eher Eure Gedanken als Eure Ausdrücke beantworte,und sagt mir noch einmal, ob Ihr den Muth besitzt, das-jenige, was ich Euch zeigen will, anzuschauen?"
„Ich gestehe, Herr," sagte Lady Bothwell, „daß EureWorte bei mir einige Furcht erwecken; was jedoch meineSchwester zu sehen wünscht, werde ich ohne Bedenken zugleichmit ihr erblicken "
„Die Gefahr besteht allein darin, daß Eure Entschlossen-heit wankend werden könnte. Der Anblick kann nur siebenMinuten lang dauern; würdet Ihr die Vision durch ein ein-ziges Wort unterbrechen, so wäre nicht allein der Zaubergelöst, sondern eine Gefahr könnte sich auch für die Zu-schauer ergeben. Könnt Ihr aber die sieben Minuten lang