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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Krise nicht zu verlassen, begleitete Lady Bothwell Lady Fo-rcster durch manche dunkle Straße und Gaffe, indem einDiener voranging und den Weg zeigte. Zuletzt wandte sichderselbe plötzlich in einen engen Hof und klopfte an eine ge-wölbte Thüre, die zu einem ziemlich alten Gebäude zu gehö-ren schien. Dieselbe ward eröffnet, ohne daß ein Portier sichzeigte; der Bediente trat vor dem Eingänge bei Seite undforderte die Damen auf, sich in das Haus zu begeben. So-bald letzteres geschehen war, ward die Thür wieder verschlos-sen, so daß der Führer außen blieb. Die beiden Damen be-fanden sich auf einer kleinen Hausflur, welche durch eine dü-stere Lampe erleuchtet, nach dem Verschließen der Thüre keineVerbindung mit dem Licht oder der Luft außen hatte. DieThüre eines inneren Gemaches befand sich theilweise geöffnetan der Hinteren Seite der Hausflur.

Wir dürfen jetzt kein Bedenken tragen, Jemima," sagteLady Bothwell, und ging in das innere Zimmer, wo vonBüchern, Karten, physikalischen Instrumenten und anderemGeräth eigenthümlicher Form umgeben, der Mann der Kunstsich aufhielt.

Das Aeußere des Italieners bot nichts Auffallendes; erhatte die dunkle Gesichtsfarbe und die scharfen Gesichtszügeseiner Nation, schien so Jahre alt zu sein, und war zierlich,wenn auch einfach, mit einem schwarzen Anzüge bekleidet,welchen die Aerzte der damaligen Zeit allgemein zu tragenpflegten. Große Wachskerzen in silbernen Leuchtern erleuch-teten das mit Möbeln gehörig ausgestattete Gemach. Alsdie Damen eintraten, stand er auf. Ungeachtet ihrer unschein-.baren Kleidung empfing er dieselben mit den ihrem Standeschuldigen Achtungsbezeugungen, welche Fremde gewöhnlich