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erst um den Ruhm bewerben will, kann keinen bessern Führerfinden, als wenn er sich genau an seine Fußstapfcn hält."
Lady Bothwell stand auf und ging zum Fenster, währendihr die Thrä'nen aus den Augen drangen.
„Dies herzlose Scherzen," sagte sie, „ist also die einzigeRücksicht, die unseren Besorgnissen über einen Streit erwiesenwird, welcher die furchtbarsten Folgen nach sich ziehen kann?Guter Gott, woraus müssen die Herzen von Männern be-stehen, welche so mit dem Schmerz Anderer spielen können!"
Sir Philip Forester ward gerührt, er gab den spöttischenTon auf, worin er bisher geredet hatte.
„Theure Lady Bothwell," sagte er, indem er ihre Handungeachtet ihres Widerstrebens ergriff, „wir Beide haben Un-recht; Ihr seid zu ernst, ich vielleicht bin dieß zu wenig. DerStreit, den ich mit Major Falconer hatte, war höchst unbe-deutend. Wäre etwas zwischen uns vorgekommen, welchespur voie clu Isit, wie man in Frankreich sagt, auszumachenwäre, so sind wir Beide keine Leute, die eine solche Zusam-menkunft lange verschieben würden. Erlaubt mir zu sagen,daß, im Fall die Besorgnisse der Lady Forester und die Eu-rigcn hinsichtlich dieser Katastrophe allgemein bekannt wären,dieß gerade das Mittel sein müßte, ein sonst unwahrschein-liches Ereigniß herbeizuführen. Ich kenne Euren gesundenMenschenverstand, Lady Bothwell; Ihr werdet mich deßhalbverstehen, wenn ich sage, daß meine Angelegenheiten meineAbwesenheit auf einige Monate wirklich erfordern; Jemimakann dieß nicht begreifen; von ihr vernehme ich die steteWiederkehr der Fragen: „„warum könnte ich nicht dieß oderjenes, oder ein drittes?"" und wenn ich ihr bewiesen habe,daß alle ihre Hülfsmittel unwirksam sind, so will sie immerdieselbe Runde von vorne wieder anfangen. Nun aber sagt