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waren. Die Gefühle der Bicgom waren unter ihrem Schleierverborgen, während der Angstschweiß in großen Tropfen ander Stirn von Richard MiddlemaS stand, obgleich derselbeeinen kühnen Versuch machte, seinen Schrecken zu unter-drücken. Die nächsten Worte erklangen wie Musik in Hart-ley's Ohren.
„Bringt des Feringi Weib zum Zelte des Sirdar Belasst»Cassim (dicß war der Offizier, der das Geleit Hartley's kom-mandirt hatte), behandelt cs mit allen Ehren und setzt einGeleit in Bereitschaft, um sie mit dem Wakiel und dein Ha-kim Hartlep nach dem Päjicn Ghoth zu bringen (dem Landeunterhalb der Pässe); das Geleit muß mit den Köpfen fürdie Sicherheit dieser Person einsteben." Die Sänfte warschon nach den Zelten des SirdarS unterwegs, che der Nawobjene Worte beendet hatte.
„Was dich, Tippu, betrifft," fuhr Hyder fort, „so bin ichnicht hieher gekommen, um dir deine Gewalt zu nehmen, dichvor diesem Durbar zu beschimpfen Was du dem Feringiversprochen hast, mußt du erfüllen- Die Sonne nimmt denGlanz nicht zurück, den fie dem Mond verlieh; der Vaterverdunkelt nicht die Würde, die er dem Sohn übertrug.Was du verheißen hast, vollbringe."
Die Ceremonie der Belehnung wurde wieder begonnen,wodurch der Prinz Tippu die wichtige Gouvcrneurstelle derStadt Bangalore an MiddlemaS übertrug; wahrscheinlichhegte er dabei den geheimen Entschluß, er werde den neuenKilledar bei der ersten Gelegenheit wieder absetzen, da er jetztselbst die schöne Europäerin verloren hatte. MiddlemaS er-hielt dagegen die Belehnung mit klopfendem Herzen und mitder Hoffnung, daß er sowohl den Vater als den Sohn be-trügen könne. Die Belehnungsurkunde wurde laut verlesen