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zu berufen, die Tipp» Allen erweisen müsse, die sich überUnrecht zu beklagen hätten. Mittlerweile gab der Prinz,welcher bis dahin in leisem Ton gesprochen hatte, indem er,wie es schien, die Dienste und die Treue der Biegom aner-kannte, seinem vertrauten Diener ein Zeichen, welcher miterhabener Stimme sagte: „Deßhalb und um diese Dienstezu vergelten, hat der mächtige Prinz auf das Gesuch dermächtigen Biegom Mutie Mahul, schön wie der Mond, undweise wie die Tochter Dschemschids, den Beschluß gefaßt, denBukschie ihrer Heere in Dienst zu nehmen, und ihm alseinem des Vertrauens würdigen Mann die Bewachung seinergeliebten Hauptstadt Bangalore anzuvertrauen."
Die Stimme des Ausrufers war kaum verstummt, alssie von einer eben so lauten aus dem Haufen der Anwesen-den heraus beantwortet wurde. „Verflucht ist der, welcherden Räuber Leik zum Schatzmeister macht oder das Lebender Moslem dem Befehl eines Apostaten anvertraut!"
Hartlcp erkannte mit unaussprechlicher Freude, allein den-noch vor Zweifel und Angst erzitternd, die Stimme des älte-ren Fakir, des Gefährten von Barak. Tippu schien sich umdie Unterbrechung nicht zu kümmern, welche für die einesverrückten Andächtigen galt; die mahomedanischen Fürstennämlich gestatten Leuten solcher Art große Freiheiten. DerDurbar oder die Versammlung zeigte deßhalb auch kein wei-teres Erstaunen, und beantwortete die Proklamation mit demBeifallsruf, welcher bei jeder Verkündigung des königlichenWillens erwartet wird.
Sobald der Zuruf verstummt war, erhob sich Middlemas,verbeugte sich gegen den Musnud, und erklärte in einer aus-wendig gelernten Rede seine Unwürdigkeit für die hohe ihmübertragene Ehre und seinen Eifer für den Dienst des Für-