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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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war von Silber, übergoldet und mit getriebener Arbeit,hinten mit einem Sitz für einen vertrauten Diener versehen,der den großen Tschauri oder Kuhschwanz zur Abwehrung derFliegen bewegte, und gelegentlich auch die Rolle eines Red-ners übernehmen konnte, denn er war in allen Ausdrückender Schmeichelei und Komplimente wohl bewandert. DieSchabrake des königlichen Elephanten bestand aus Scharlach-tuch mit reicher Goldstickerei. Hinter Tippu kamen die ver-schiedenen Höflinge und Offiziere des Haushaltes, meist aufElephanten und sämmtlich in glänzendster Kleidung und mitgrößter Pracht angethan-

Auf diese Weise zog die Prozession die Hauptstraße derStadt hinab nach dem Thorc der königlichen Gärten. DieHäuser waren mit breiten Tüchern, Seidenshawls und gestick-ten Teppichen in den glänzendsten Farben geschmückt, welchevon dem Geländer der Balkone und von den Fenstern herabhingen; sogar die niedrigste Hütte war mit etwas Tuch ver-ziert, so daß die ganze Straße ein cigenthümlich prächtigesund pomphaftes Aeußeres darbot.

Nachdem diese glänzende Prozession in die königlichenGärten gelangt war, zog sie sich durch einen hohen Baum-gang auf eine Tschabutra oder Plattform von weißem Mar-mor, mit einem gewölbten Dach desselben Materials, welchessich von der Mitte aus erhob. Die Plattform war vier oderfünf Fuß vom Boden erhaben, mit weißem Tuch und persi-schen Teppichen bedeckt. In der Mitte der Plattform befandsich der Musnud oder das Staatspolster des Fürsten, vonsechs Quadratfuß Umfang und aus scharlachrothem Sammetmit reicher Stickerei bestehend- Aus besonderer Gnade warein kleines niedriges Kiffen zur Rechten des Fürsten für dieBiegom bestimmt. Vor der Plattform dehnte sich ein vier