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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Vierzehntes Kapitel.

Abend WIW'S, der Heiden BrauchNlef die Paynini zum Gebete,

Als des Thaues kühler HauchUnter Sternenschimmer wehte.

Bor ihm schwand des Tages Glüh»,Nuhig schien der Mond und kalt,

Als ein Christ allein und kühnZum Bezier-Palaste wallt'.

Campbell.

Das Zwielicht ging so schnell in Dunkel über, daß Hart-ley seinen Führer nur an seiner weißen Kleidung erkennenkonnte, als derselbe an dem glänzenden Bazar der Stadtvorüber eilte. Das Dunkel war jedoch in so weit günstig,daß es die ungelegene Aufmerksamkeit verhinderte, womit dieEingeborenen sonst einen Europäer in seiner Nationalkleidungbetrachtet haben würden, ein Anblick, der in Seringapatamsehr selten war.

Die verschiedenen Windungen und Krümmungen, durch dieer geführt wurde, endeten an einer kleinen Thüre in einerMauer, welche, nach den verschiedenen überhängenden Zwei-gen zu urtheilen, einen Garten oder einen Hain umringte.

Die Hinterthüre öffnete sich auf ein Klopfen seines Führers;als der Sklave eingetreten war, wollte Hartley folgen, schrittaber zurück, als ein riesenhafter Afrikaner über seinem Kopfeinen drei Finger breiten Säbel schwang. Der junge Sklaveberührte seinen Landsmann mit einem Stabe, den er in derHand hielt, und es schien, als ob die Berührung dem Skla-